SAP-Bereichsmenüs: Die Megaübersicht.

Ich hatte vor einiger Zeit die Funktionsweise von SAP-Bereichsmenüs ausführlich vorgestellt: Hier der Link zum Beitrag. Im folgenden habe ich eine umfangreiche Liste von hilfreichen Bereichsmemüs gegeliedert nach Modulen / Themenbereichen zusammengestellt:

 

A. ALE – Bereichsmenüs

# BALA – Anwendungsverteilung

# BALD – ALE-Entwicklung

# BALE – ALE-Administration

# BALM – Stammdatenverteilung

# BALT – IDoc/ALE-Testumgebung

 

B. CO – Bereichsmenüs

# 0KWM – Einstellungsmenü Prozeßkostenrechnung

# BPR1 – Prozeßkostenrechnung

# C000 – Gemeinkosten-Controlling Informationssystem

# CO00 – Fertigungssteuerung

# KAMN – Innenaufträge

# KE50 – Profit-Center-Rechnung

# KEMN – Ergebnis- und Marktsegmentrechnung

# KKAM – Kundenauftrags-Controlling

# KSMN – Kostenstellenrechnung

 

C. FI – Bereichsmenüs

# ASMN – Anlagenbuchhaltung

# CX00 – Konsolidierung

# F000 – Buchhaltung Informationssystem

# FO00 – Immobilienmanagement

# FSMN – Hauptbuch

# FZM4 – Treasurymanagement Informationssystem

# TBMN – Devisenabsicherung

# TCMN – Haushaltsmanagement

# TDMN – Cashmanagement

# TFMN – Finanzmittelrechnung

 

D. HR – Bereichsmenüs

# CATI – Zeiterfassung

# CATS – Arbeitszeitblatt

# FOAR00 – Bewerbung: Arbeitsmenü

# FZMN – Grundfunktionen Treasury Management

# HR00 – Personal

# HROM – Organisationsmanagement

# PA00 – Personaladministration

# PB00 – Personalbeschaffung

# PP70 – Organisationsmanagement

# PP74 – Personalkostenplanung

# PPMM – Personalplanung

# PPPE – Personalentwicklung

# PR00 – Reiseabrechnung

# PT00 – Zeitwirtschaft: Zeitdatenadministration

# PW00 – Zeitwirtschaft: Leistungslohn

# TP00 – Reiseplanung

# TV00 – Reisemanagement

 

E. LE – Bereichsmenüs

 # LES – Logistics Execution

# LO01 – Logistik Allgemein

# VL30 – Anlieferung

# VT00 – Transport

 

F. MM – Bereichsmenüs

# ME00 – Einkauf

# MEL0 – Leistungserfassung

# MI00 – Inventur

# MM00 – Materialstamm

# MM01 – Materialwirtschaft

# MR00 – Rechnung

# MRBE – Bewertung

# MRM0 – Logistik-Rechnungsprüfung

# MS00 – Langfristplanung

 

G. PP – Bereichsmenüs

# CS00 – Stücklisten

# MF00 – Serienfertigung

# PP01 – Produktionsplanung

 

H. QM – Bereichsmenüs

# Q000 – Qualitätsmanagement

# QA00 – Qualitätsprüfung

# QE00 – Qualitätsplanung

# QM00 – Qualitätsmeldung

# QM01 – Qualitätsmanagement

# QT00 – Prüfmittelverwaltung

# QT01 – Prüfabwicklung

# QZ00 – Qualitätszeugnis

 

I. Retail – Bereichsmenüs

# W10T – SAP Retail

# WA00 – Aufteilung

# WB00 – Nachträgliche Abrechnung Einkauf – Lieferantenabsprachen

# WI00 – Inventur

# WK00 – Nachträgliche Abrechnung Einkauf – Kundenabsprachen

# WL00 – Lieferant

# WM00 – Material

# WS00 – Sortiment

 

J. SD – Bereichsmenüs

# VA00 – Verkauf

# VC00 – Vertriebsunterstützung

# VF00 – Fakturierung

# VI00 – Frachtkosten

# VL00 – Versand

# VS00 – Stammdaten Vertrieb

# VX00 – Außenhandel / Zoll

 

K. Sonstige Bereichsmenüs

# AUTH – Infosystem Berechtigungen

# BM00 – Chargenverwaltung

# CC00 – Änderungsdienst

# CL00 – Klassensystem

# CU00 – Variantenkonfiguration

# MST0 – Massenpflegetool

# POP0 – Packvorschrift

# S001 – ABAP Workbench

# SDW0 – ABAP Workbench

# SP00 – Spool und angrenzende Gebiete

# S002 – Systemadministration

# STUN – Performance-Überwachung

# SYST – System Transaktionen

 

cu, Isa.

Warum SAP_ALL Nachgenerierung hilft.

Vor ein paar Tagen sind während einer Fehleranalyse fast verzweifelt, da unser RFC-User auf eine Berechtigungsprüfung stieß und die Verbindung einen Buchung nicht zu Ende führen konnte. Wir haben immer wieder geprüft, ob der User SAP_ALL hat, ob es der richtige User oder oder ob die Fehlermeldung überhaupt stimmen kann.

Letztlich hat uns ein Kollege darauf hingewiesen, dass bestimmt SAP_ALL nicht nachgeneriert wurde – und prompt … er hatte recht!

Aus dieser Situation habe ich folgende wichtige Lehre mitgenommen: SAP_ALL ist nicht gleich SAP_ALL. Wenn neue Berechtigungsobjekte hinzukommen, sei es durch Updates, oder sei es durch selbstgebaute Z-Objekte, solange SAP_ALL nicht neugeneriert wird, sind sie in SAP_ALL nicht enthalten, d.h. auch mit SAP_ALL kann man an einer Berechtigungsprüfung hängen bleiben.

 

Und so einfach wird SAP_ALL nachgeneriert:

# Ruf die Transaktion SU21 auf

# und klicke einfach auf den Button „SAP_ALL  nachgenerieren“

 

 

cu, Isa.

Änderungsobjekte finden – so einfach kann es gehen.

Dass SAP eine riesige Daten-Krake ist sollte jedem bekannt sein; jeder Beleg, jedes Objekt, jedes Stammdatum wird mit einer Unmenge auf Daten abspeichert. Neben diesen Daten wird in SAP auch jede Änderung zentral in den Tabellen CDHDR und CDPOS abgelegt.

Wenn man nun basierend auf diesen Tabellen die Änderungen zu bestimmten Objekten / Belegen analysieren will, ist es hilfreich das Änderungsbelegobjekt zu kennen. Das Objekt kannst du mit folgenden Schritten einfach ermitteln:

In unserem Beispiel will ich die Änderungsbelegobjekt für Chargenmerkmalswerte ermitteln:

 

# Ruf die Transaktion ST05 auf, aktiviere den Tracetyp SQL-Trace und schalte den Trace ein (links oben)

# Ruf jetzt die Transaktion MSC2N auf selektiere eine (irgendeine) Charge

# Geh nun zum Reiter „Klassifizierung“, ändere einen Merkmalswert und speichere deine Änderungen

# Ruf jetzt wieder die Transaktion ST05 und klick auf den Button „Trace ausschalten“

# Anschließend schau dir den Trace per Button  „Trace anzeigen“ an

# Im nächsten Screen sollten folgende Selektionsoptionen vorgegeben sein:

## Trace-Typ = SQL-Trace

## Datum = heute

## Uhrzeitintervall = ca. die letzten 10 Minuten

## Benutzername= Dein User

# Nun die Selektion ausführen und die Trace-Details werden angezeigt

# Suche hier (STRG+F) nach CDHDR

# Et voilà … das Änderungsbelegobjekt zu Merkmalswerten ist CLASSIFY 

 

cu, Isa.

Wie du die „Dienste zum Objekt“ zu einem Kundenauftrag aktivierst.

Eine hilfreiche Funktionen zu Kundenaufträgen (aber auch für andere Objekte) sind die „Dienste zum Objekt„. Mit dieser Funktion können zu einem Auftrag …

 

# Anlagen zum Auftrag hinzugefügt werden

# Der Auftragslink mit einer Notiz an einen anderen User gesendet werden

# Eine persönliche Notiz zum Auftrag erfasst werden

# Der Auftrag abonniert werden, d.h. bei Änderungen dieses Auftrags wirst du per Mail informiert

# Falls vorhanden Workflows gestartet werden

# Zu den IDocs, die mit dem Kundenauftrag verknüpft sind, abgesprungen werden

 

Normalerweise werden die „Dienste zum Objekt“ aus den Transaktionen VA02 / VA03 über den Button links oben neben Auftragsnummer aufgerufen.

Doch damit dieser Button für deinen User verfügbar ist, muss du die Funktion mit folgender Parameter-ID aktivieren: SD_SWU_ACTIVE = X – diese Parameter-ID kannst du wie folgt setzen:

 

# Ruf die Transaktion SU3 auf

# Ruf den Reiter „Parameter“ auf

# Gib unten in eine leere Zeile die Parameter-ID  SD_SWU_ACTIVE und Parameterwert X ein

# Jetzt die Eingaben speichern und fertig 😉

 

cu, Isa.

3 Gründe warum die BD79 dein Leben erleichtern kann.

In dem Beitrag „Datenumsetzung bei IDocs: 3 detailliert beschriebene Fallbeispiele, um viel Zeit und Entwicklungskapazität zu sparen“ hatte ich beschrieben, wie man mit wenig Aufwand die Inhalte sowohl von Eingangs- als auch Ausgangs-IDocs verändern kann. Im folgende 3 kurze Anwendungsfälle, bei denen diese Funktion genutzt werden kann:

 

Fehlende Daten ergänzen

# Da die Zeitzone (bspw. CET) in einem IDoc fehlt, einfach mit Umsetzregeln Zeitzone ins IDoc einfügen

 

Mengen umrechnen

# Durch eine Programmfehler werden im IDoc in einem Mengenfeld die Mengewerte immer verdoppelt übermittelt (statt 2 kg -> 4 kg). Als Adhoc-Maßnahme bis der Programmfehler korrigiert wird, kann man mit Umsetzregeln das Mengenfeld zurückrechnen.

 

Alte Materialnummer mit neuer Nummer ersetzen

# Mit Umsetzregeln kann man auch abhängig von einem bestimmten Wert einen anderen Wert setzen; klassischer Anwendungsfall: Alte Materialnummer mit der neuen Nummer ersetzen.

 

cu, Isa.

73 SAP-PP-Tabellen, die ich einfach liebe.

A. PP-Tabellen zum Arbeitsplatz

1. CRHD – Arbeitsplatz Kopf

2. CRHH – Hierarchie Kopfdaten

3. CRHS – Hierarchie Struktur

4. CRTX – Arbeitsplatz/ Fertigungshilfsmittel Kurzbezeichnung

5. CRCO – Arbeitsplatz Kostenstellenzuordnung

6. KAKO – Kapazitaet Kopfsegment

7. CRCA – Arbeitsplatz Kapazitätszuordnung

8. TC24 – Arbeitsplatz-Verantwortlicher

 

B. PP-Tabellen zum Arbeitspläne

09. MAPL – Zuordnung von Plänen zu Materialien

10. PLAS – Plan – Auswahl von Positionen

11. PLFH – Plan – Fertigungshilfsmittel

12. PLFL – Plan-Folgen

13. PLKO – Plan – Kopf

14. PLKZ – Plan: Zentralkopf

15. PLPH – CAP: Teiloperationen

16. PLPO – Plan: Vorgang

17. PLPR – Protokollsammler für Pläne

18. PLMZ – Zuordnungen Stücklistenpositionen zu Arbeitsvorgängen

 

C. PP-Tabellen zu Stücklisten

19. STKO – Stücklistenkopf

20. STAS – Stücklisten – Auswahl von Positionen

21. STPO – Stücklistenposition

22. STPN – Stückliste-Nachfolgesteuerung

23. STPU – Stücklistenunterposition

24. STZU – Zeitunabhängige Stücklistendaten

25. PLMZ – Zuordnungen Stücklistenpositionen zu Arbeitsvorgängen

26. MAST – Verbindung Material – Stückliste

27. KDST – Verbindung Kundenauftrag – Stückliste

 

D. PP-Tabellen zum Fertigungsauftrag

28. AUFK – Auftragsstammdaten

29. AFIH – Auftragskopf Instandhaltung

30. AUFM – Materialbewegungen zum Auftrag

31. AFKO – Auftragskopfdaten PPS-Aufträge

32. AFPO – Auftragsposition

33. RESB – Reservierung/Sekundärbedarf

34. AFVC – Auftragsarbeitsvorgang

35. AFVV – DB-Struktur des Arbeitsvorgangs Mengen/Termine/Werte

36. AFVU – DB-Struktur der Benutzerfelder des Arbeitsvorganges

37. AFFL – Werkauftragsfolge

38. AFFH – FHM-Zuordnung Werkauftrag

39. JSTO – Informationen zum Statusobjekt

40. JEST – Einzelstatus pro Objekt

41. AFRU – Auftragsrückmeldungen

 

E. PP-Tabellen zum Planauftrag

42. PLAF – Planauftrag

 

F. PP-Tabellen zu KANBAN

43. PKPS – Regelkreisposition / Kanban

44. PKHD – Regelkreis

45. PKER – Fehlerprotokoll der Kanban-Behälter

 

G. PP-Tabellen zur Reservierung

46. RESB – Reservierung/Sekundärbedarf

47. RKPF – Belegkopf Reservierung

 

H. PP-Tabellen zur Kapazitätsplanung

48. KBKO – Kopfsatz der Kapazitätsbedarfe

49. KBED – Kapazitätsbedarfssätze

50. KBEZ – Zusatzdaten zur Tabelle KBED (für Einzelkapazitäten/Splitt

 

I. PP-Tabellen zu Primärbedarfe

51. PBIM – Primaerbedarfsindex fuer Material

52. PBED – Primaerbedarfsdaten

53. PBHI – Primaerbedarfshistorie

54. PBIV – Primaerbedarfsindex fuer Verrechnung fremde Gleichteile

55. PBIC – Primaerbedarfsindex fuer Kundenbedarf ( ohne RV )

 

J. PP-Tabellen zu Verknüpfungen

56. CRVD_A – Verknüpfung Fertigungshilfsmittel – Dokument

57. CRVD_B – Verknüpfung Dokument – Fertigungshilfsmittel

58. CRVE_A – Verknüpfung FHM-Daten – Equipment

59. CRVE_B – Verknüpfung Equipment – FHM-Daten

60. CRVM_A – Verknüpfung Fertigungshilfsmitteldaten – Material

61. CRVS_A – Verknüpfung Fertigungshilfsmittel ohne Material

62. CRVS_B – Verknüpung Fertigungshilfsmittel ohne Material

 

K. PP-Tabellen zum Customizing

63. TCF02 – Definition der FHM-Arten

64. TCF03 – Bezeichnungen der Fertigungshilfsmittelart

65. TCF04 – Status Fertigungshilfsmittelstamm

66. TCF05 – Sprachabhängige Texttabelle zum Status Fertigungshilfsmittel

67. TCF06 – Feldgruppen Fertigungshilfsmittelstamm für Vorlage

68. TCF07 – Sprachabhängige Texte Feldgruppen Fertigungshilfsmittelstamm

69. TCF08 – Zuordnung Felder Fertigungshilfsmittelstamm zu Feldgruppen

70. TCF10 – Steuerschlüssel Fertigungshilfsmittel

71. TCF11 – Sprachabhängige Texttabelle zum FHM-Steuerschlüssel

72. TCF12 – Gruppierungsschlüssel Fertigungshilfsmittel

73. TCF13 – Sprachabhängige Texttabelle zum FHM-Gruppierungsschlüssel

 

cu, Isa.

…Übrigens findet ihr alle Beiträge im Buch „SAP Helden“ kompakt zusammengefasst.

FUBA: Welcher Beleg gehört zu einem IDoc.

Ich hatte vor einiger Zeit die Tabellenzusammenhänge für die Verlinkung von IDocs zu Belegen und vice versa vorgestellt – hier der Link zum Beitrag. Letztens hat mir ein lieber Kollege einen Funktionsbaustein (FuBa) genannt, mit dem man die basierend auf der IDoc-Nummer den zugehörigen Beleg direkt ermitteln kann:

 

# Starte die Transaktion SE37

# Gib den FuBa SREL_GET_NEXT_NEIGHBORS ein

# Führ den Fuba per F8 aus.

# Jetzt im Import-Parameter Bereich auf das Puzzle-Zeichen in der „Object“ Zeile klicken

# In nächsten Bild:

## In das Feld OBJKEY die IDoc-Nummer eingeben (16-stellig mit Nullen aufgefüllt)

## In das Feld OBJTYPE einfach IDOC eingeben mit F3 zurück

# Nun den FuBa einfach per F8 ausführen

# Jetzt sollte im unteren Bereich in der Ergebnis-Tabelle NEIGHBORS mind. 1 Eintrag angezeigt werden

# Hier auf das Tabellenzeichen klicken, um sich den Beleg zum IDoc anzuzeigen

 

cu, Isa.

Editierung für SE16N per Debugger aktivieren.

Früher hatte man – sofern man die Berechtigung besaß – eine recht komfortable Möglichkeit per SE16N direkt Daten auf den Tabellen anzupassen. Natürlich ist das gefährlich und vor allem in einer Produktivumgebung ein No-Go. Doch insbesondere in einer Entwicklungsumgebung war dieses Feature immer wieder sehr hilfreich, weil man hiermit – mit wenig Aufwand – unterschiedliche Situationen erzeugen, testen und Fehlerursachen analysieren konnte.

 

Neuerdings heißt es, dass SAP diese Möglichkeit auch für die Entwicklungsumgebung unterbunden hat. Ich habe hier bewusst ein „heißt es“ geschrieben, da ich noch vor kurzem in einem recht aktuellen Release die Möglichkeit der Editierung per SE16N noch genutzt habe. Wie dem auch sei … auch wenn dieses Feature deaktiviert ist, kann man sie per Debugger wie folgt aktivieren (und immer wieder … sofern man die Berechtigung hat):

 

# Ruf die Transaktion SE16N auf

# Gib in das Feld „Tabelle“ die Tabelle ein, deren Inhalte du ändern willst.

# Gib – nach Bedarf – im unteren Bereich deine Selektion Kriterien vor

# Jetzt in der Transaktionszeile „/h“ eingeben (und Enter) und damit den Debugger aktivieren

# In nächsten Schritt per „F8“ die Selektion starten -> du gelangst im Debugger ins Coding

# Hier folgende 2 Variablen aufrufen und per „Stift“, deren Wert auf X (großes X) setzen

## GD-EDIT = X

## GD-SAPEDIT = X

# Jetzt den Debugger per F8 weiterlaufenlassen

# Et voilà … die selektierten Daten sind nun editierbar

 

 

 

cu, Isa.

 

So funktioniert die Schnelländerung eines SD-Kundenauftrags.

Über die Jahre habe ich gelernt, dass SD-Kundenaufträge abhängig von der Branche und vom Geschäftsmodell extrem unterschiedliche groß sein können – mit der Größe meine ich die Anzahl der Positionen einen Kundenauftrags. Wenn man bspw. in der Chemiebranche arbeitet, dann sind die Aufträge eher klein; hier wird 20.000 Tonnen einer Chemikalie an einen Kunden verschifft und der Kundenauftrag hat eine einzige Positionen. Wenn man sich hingegen den Handel anschaut, dann können hier Aufträge mit etlichen Tausende Positionen angelegt sein.

 

Wenn man nun vor dem Dilemma stehen sollte alle Positionen eines Auftrags ändern zu müssen, und der Auftrag besteht aus mehreren Tausend Positionen, dann wirst du diese Funktion „Schnelländerung eine Kundenauftrags“ zu schätzen wissen:

 

 

# Kundenauftrag per VA02

# Die Positionen markieren, die zu ändern sind (entweder alle, oder selektiv)

# Über die Menüleiste: Bearbeiten -> Schnelländerung

# Hier die das Feld auswählen, das zu ändern ist

# Neuen Wert vorgeben und Enter

 

cu, Isa.

 

 

 

 

Wo wird die Tabelle im Customizing eingestellt – ein kleiner Trick hilft dir weiter.

Vor einigen Tagen musste ich mir wieder die Frage stellen: „… und wo wird das gecustomized?“ Ich erhielt eine Fehlermeldung im Rahmen der EWM-Integration an ein ERP-System. Ein Aufruf aus dem EWM im ERP konnte nicht ausgeführt werden. Die Meldung lautete sinngemäß „Zum Lagerort kann kein Kunde ermittelt werden“. Als ich mir das Standardcustomizing zum Lagerort anschaute, konnte ich keine Zuordnung zum Kunden finden.

 

Darauf fiel mir zum Glück folgende kleine Funktion in der SM30 ein: „Customizing“

 

# Also rief ich die Transaktion SM30 auf

# gab in das Feld „Tabelle / Sicht“ die Lagerort Tabelle „T001L“ ein

# drückte den Button „Customizing“ … et voilà …

# alle Stellen in Customizing wurden aufgelistet, an den Einstellungen zum Lagerort durchgeführt werden können.

 

 

So fand ich meine Punkt, stellte ihn ein und die Fehlermeldung war weg 😉

 

Diese Funktion „Customizing-Punkte zu einer Tabelle oder zu einem View“ ermitteln kann natürlich für unterschiedliche Tabelle genutzt werden: Zum Werk-T001W, zur Kundenauftragsart-TVAK, zur Versandstelle-TVST, …

 

cu, Isa.